Protokoll vom 1. Treffen am 15.2

Rund fünfzehn Eltern von Kindern vorwiegend im Kleinkind- und Grundschulalter haben sich am 15. Februar mit zwei erfahrenen Montessori-Lehrern und weiteren Interessierten getroffen. Hier eine Zusammenfassung:

Rund fünfzehn Eltern von Kindern vorwiegend im Kleinkind- und Grundschulalter haben sich am 15. Februar mit zwei erfahrenen Montessori-Lehrern und weiteren Interessierten getroffen. Hier eine Zusammenfassung:


Hintergrund des Vorhabens „Montessori-Initiative“:


Es gibt bisher keine Montessori-Grundschule in Mannheim, die Schullandschaft ist nicht sehr vielseitig. Konversionsgelände wie Turley bieten Raum für neue Konzepte, die Kapazitäten der Schulen müssen durch den Zuzug ohnehin erweitert werden. Mit Klaus Schäfer und Michel Boltz haben sich zwei erfahrene Montessori-Lehrer als Berater angeboten. Der Zeitpunkt ist sehr gut, um mit Montessori ein erprobtes und innovatives Konzept an einer Mannheimer Grundschule umzusetzen. Montessori-Pädagogik in der Grundschule: Vortrag von Klaus Schäfer (abrufbar auf www.montessori-ma.de > Pädagogik). Michel Boltz und Klaus Schäfer beantworteten Fragen zu:


  • Altersmischung, die das Lernen voneinander unterstützt und Konkurrenz abbaut
  • Leistungsrückmeldung ohne Noten
  • Übergang an weiterführende Schulen
  • Lernmasse/Kanon
  • Bezug zu Lehrer*innen
  • Tagesablauf mit strukturierten Phasen, freiem Arbeiten und Unterricht nach Jahrgängen
  • Einsatz von Medien im Unterricht
  • Arbeiten mit Materialien konnte aus Zeitgründen nicht veranschaulicht werden

Initiative und organisatorische Fragen:


An welcher staatlichen Grundschule Montessori-Klassen bzw. ein Montessori-Zug verankert werden kann, ist noch offen. Das Konzept lässt sich sowohl als reguläres Grundschulangebot (mit offenen pädagogischen Angeboten/Hort) als auch als gebundene Ganztagsschule realisieren. Als Beginn wird das Schuljahr 2019/2020 angestrebt.

Über die Grundschule hinaus ist ein Montessori-Gesamtkonzept, das auch Kinderhaus, Gesamtschule, gymnasiale Oberstufe umfasst, perspektivisch sinnvoll.


Weitere Schritte:


Entscheidungsträger*innen bei der Stadt und Staatliches Schulamt kontaktieren, wenn sich engagierte Eltern verbindlich in einer Initiative zusammenschließen.

WER DIE MONTESSORI-INITIATIVE UNTERSTÜTZT, MÖGE DAFÜR WERBEN: BEKANNTE UND FREUNDE AUF DAS NÄCHSTE TREFFEN HINWEISEN, AUSHÄNGE MACHEN (SIEHE ANHANG), UND WAS EUCH WICHTIG ERSCHEINT